Wallbox mit Solarstrom laden — So geht's

Wallbox an Hauswand neben Solaranlage
Kevin Kohlmey

Kevin Kohlmey

Photovoltaik Fachmann · Mitgründer, GFK Solar

Wer ein Elektroauto fährt und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, kann seinen Fahrstrom für rund 5 bis 8 Cent pro Kilowattstunde selbst erzeugen. An der öffentlichen Ladesäule zahlen Sie dagegen schnell 35 bis 55 Cent pro kWh. Die Kombination aus Solaranlage und Wallbox macht das Laden zu Hause nicht nur günstiger, sondern auch bequemer und klimaneutral. Statt Ihren Überschussstrom für 8 Cent ins Netz einzuspeisen, tanken Sie ihn lieber direkt ins Auto. Das erhöht Ihren Eigenverbrauch, senkt die Stromrechnung und macht Sie unabhängiger vom Energiemarkt.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine Wallbox mit Ihrer PV-Anlage kombinieren, was das kostet, wie Überschussladen funktioniert und worauf Sie bei der Planung in Berlin und Brandenburg achten sollten. Am Ende wissen Sie genau, ob sich eine Wallbox-Nachrüstung für Ihr Zuhause lohnt und was die nächsten Schritte sind.

Warum eine Wallbox statt Schuko-Steckdose?

Eine Wallbox ist keine Luxus-Option, sondern eine Sicherheits- und Effizienzfrage. Die haushaltsübliche Schuko-Steckdose liefert maximal 2,3 kW Ladeleistung. Bei einem E-Auto mit 60-kWh-Batterie bedeutet das über 26 Stunden für eine Vollladung. Schlimmer noch: Schuko-Steckdosen sind nicht für Dauerlast ausgelegt. Bei mehrstündigem Laden unter Volllast können Kabel, Stecker und Leitungen überhitzen, was im schlimmsten Fall einen Kabelbrand verursacht.

Die Vorteile der Wallbox auf einen Blick

  • Sicherheit: Wallboxen sind für Dauerbelastung konzipiert. Sie verfügen über einen integrierten FI-Schutzschalter (Typ A oder Typ B) und einen DC-Fehlerstromschutz, der bei Schuko-Steckdosen fehlt.
  • Geschwindigkeit: Eine 11-kW-Wallbox lädt rund fünfmal schneller als eine Schuko-Steckdose. Eine 60-kWh-Batterie ist in etwa 5,5 Stunden voll, statt in über 26 Stunden.
  • Smart Charging: Wallboxen lassen sich in Ihr Energiemanagementsystem einbinden und können gezielt dann laden, wenn die Solaranlage Überschuss produziert. Das ist mit einer Schuko-Steckdose nicht möglich.
  • Förderungsfähigkeit: Nur Wallboxen sind förderfähig. Für den Anschluss einer Schuko-Steckdose gibt es keine Zuschüsse.
  • Authentifizierung und Lastmanagement: Wallboxen bieten RFID-Zugang, App-Steuerung und können bei mehreren Ladepunkten die verfügbare Leistung intelligent verteilen.

Unser Rat: Nutzen Sie die Schuko-Steckdose allenfalls als absolute Notlösung unterwegs, zum Beispiel bei Verwandten. Für das tägliche Laden zu Hause ist eine Wallbox die einzig sinnvolle Lösung, insbesondere wenn Sie den Solarstrom Ihrer PV-Anlage nutzen möchten.

Was kostet eine Wallbox mit Installation?

Die Gesamtkosten für eine Wallbox-Installation liegen in der Regel zwischen 1.100 und 3.000 Euro. Der Preis hängt vom gewählten Modell, der Länge der Kabelwege und dem Zustand Ihrer Elektroinstallation ab. Hier eine Übersicht der typischen Kostenpositionen:

PositionKosten
Wallbox (z.B. Easee Home)600 - 1.500 EUR
Installation + Elektrik500 - 1.500 EUR
Gesamt1.100 - 3.000 EUR

Wichtiger Hinweis: Für die Wallbox-Installation muss ein Drehstromanschluss (Starkstrom, 400 V) vorhanden sein. In den meisten Einfamilienhäusern ist das der Fall. Fehlt der Anschluss an der gewünschten Stelle, etwa in der Garage oder am Carport, muss ein Elektriker eine neue Zuleitung legen. Das kann je nach Entfernung zum Verteilerkasten 300 bis 800 Euro zusätzlich kosten. Bei der Installation durch GFK Solar prüfen wir vorab, ob Ihr Hausanschluss ausreichend dimensioniert ist, und kümmern uns um alles Weitere.

Solarstrom-Überschussladen: Das Kernfeature

Überschussladen bedeutet: Ihre Wallbox lädt das E-Auto nur dann, wenn die Photovoltaikanlage mehr Strom produziert, als Ihr Haushalt gerade verbraucht. Sie beziehen keinen teuren Netzstrom, sondern nutzen ausschließlich den selbst erzeugten Solarstrom. Die Gestehungskosten liegen bei einer typischen Aufdach-Anlage bei etwa 5 bis 8 Cent pro Kilowattstunde. Im Vergleich dazu kostet Netzstrom in Berlin und Brandenburg aktuell rund 35 Cent pro kWh.

So funktioniert Überschussladen in der Praxis

Ein Energiemanagementsystem (EMS) oder ein Smart-Meter-Gateway misst in Echtzeit, wie viel Strom Ihre PV-Anlage gerade erzeugt und wie viel davon im Haushalt verbraucht wird. Sobald ein Überschuss entsteht, signalisiert das EMS der Wallbox: Jetzt laden. Die Ladeleistung wird dabei dynamisch angepasst. An einem sonnigen Vormittag stehen vielleicht 7 kW Überschuss zur Verfügung, mittags dann 9 kW, und gegen Nachmittag nur noch 3 kW. Die Wallbox regelt die Ladeleistung stufenlos mit und stoppt automatisch, wenn kein Überschuss mehr vorhanden ist.

Das Ergebnis ist beeindruckend: Bei einem durchschnittlichen Pendler-Profil mit 40 bis 60 km Fahrleistung pro Tag benötigt das E-Auto etwa 8 bis 12 kWh. Eine 10-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Brandenburg produziert an einem durchschnittlichen Sommertag 40 bis 60 kWh. Selbst nach Abzug des Haushaltsverbrauchs bleibt in der Regel genug Überschuss, um das Auto vollständig mit Solarstrom zu laden.

Was ist mit bewölkten Tagen und im Winter?

An trüben Tagen und in den Wintermonaten reicht der PV-Überschuss oft nicht für eine Vollladung. Hier gibt es mehrere Strategien: Sie können einen Mindest-Ladestrom festlegen, sodass das Auto auch bei geringem Überschuss langsam lädt. Oder Sie kombinieren Überschussladen mit einem Zeitfenster-Modus, der nachts bei günstigem Netzstromtarif nachlädt. Wer einen Batteriespeicher hat, kann tagsüber den Speicher füllen und abends oder nachts aus dem Speicher laden. In der Jahresbilanz lassen sich so 60 bis 80 Prozent des Fahrstroms aus eigener Solarenergie decken.

Solaranlage auf Hausdach — Strom für Wallbox und E-Auto

Smarte Steuerung: Easee, Sigenergy, GoodWe und Huawei

Damit Überschussladen automatisch funktioniert, müssen Wallbox und Wechselrichter miteinander kommunizieren. Die gute Nachricht: Bei den Systemen, die wir von GFK Solar installieren, ist das bereits standardmäßig vorgesehen.

Easee Home und Charge

Die Easee-Wallboxen gehören zu den kompaktesten und intelligentesten Ladelösungen auf dem Markt. Über die Easee-Cloud und die zugehörige App können Sie Ladezeitpläne erstellen, den Verbrauch überwachen und die Ladeleistung fernsteuern. Für das Überschussladen wird Easee über das Energiemanagementsystem des Wechselrichters oder über einen externen Controller angebunden. Die Integration mit Sigenergy, GoodWe und Huawei-Wechselrichtern ist erprobt und wird von uns bei der Installation eingerichtet.

Wechselrichter-Integration

Sigenergy bietet ein eigenes, integriertes Energiemanagement, das Wallbox, Wechselrichter und Batteriespeicher aus einer Hand steuert. Der Sigenergy-Controller regelt die Ladeleistung der Wallbox automatisch auf Basis des PV-Überschusses.

GoodWe ermöglicht über den SEMS-Portal und das GoodWe Smart Energy Management die Anbindung kompatibler Wallboxen. Der Überschuss wird in Echtzeit berechnet und an die Wallbox weitergegeben.

Huawei FusionSolar integriert Wallboxen direkt über das Smart Dongle und den Huawei Smart Charger. Das System passt die Ladeleistung dynamisch an den PV-Ertrag an und priorisiert dabei automatisch den Eigenverbrauch im Haushalt.

Alternative Steuerungslösungen

Wer auf ein herstellerübergreifendes System setzen möchte, kann auch Home Assistant oder die E.ON Home Box nutzen. Home Assistant liest die Echtzeit-Daten des Wechselrichters aus und steuert die Wallbox über OCPP oder die jeweilige API. Das ist besonders interessant, wenn Sie verschiedene Hersteller-Komponenten kombinieren möchten. Der Einrichtungsaufwand ist allerdings höher als bei einer nativen Wechselrichter-Integration.

Die richtige Dimensionierung: PV-Anlage und E-Auto

Wer bereits eine Solaranlage hat und ein E-Auto anschafft, sollte prüfen, ob die PV-Leistung ausreicht. Wer die Anlage neu plant, kann den Strombedarf des Autos direkt mit einkalkulieren. Als Faustregel gilt: Pro 5.000 km Jahresfahrleistung sollten Sie etwa 1 kWp PV-Leistung zusätzlich zum Haushaltsbedarf einplanen.

E-Auto JahresfahrleistungStrombedarf ca.Empfohlene PV-Zusatzleistung
10.000 km~2.000 kWh+2 kWp
15.000 km~3.000 kWh+3 kWp
20.000 km~4.000 kWh+4 kWp

Diese Werte basieren auf einem durchschnittlichen Verbrauch von 18 bis 22 kWh pro 100 km, was für aktuelle Elektroautos der Mittelklasse realistisch ist. Ein sparsamer Kleinwagen wie der Fiat 500e kommt mit weniger aus, ein schwerer SUV wie der BMW iX braucht entsprechend mehr.

Beispielrechnung: Ein 4-Personen-Haushalt in Hoppegarten bei Berlin verbraucht rund 4.500 kWh Strom pro Jahr. Das E-Auto fährt 15.000 km und benötigt etwa 3.000 kWh. Der Gesamtbedarf liegt also bei 7.500 kWh. Dafür empfehlen wir eine PV-Anlage mit mindestens 8 bis 10 kWp, idealerweise kombiniert mit einem Batteriespeicher von 5 bis 10 kWh. Nutzen Sie unseren PV-Konfigurator, um eine erste Einschätzung für Ihr Dach zu erhalten.

Eigenverbrauch und Dimensionierung einer PV-Anlage mit Wallbox

Bidirektionales Laden: Das E-Auto als Hausspeicher

Ein spannender Ausblick, der bereits Realität wird: Bidirektionales Laden ermöglicht es, Strom nicht nur ins Auto zu laden, sondern bei Bedarf auch wieder ins Hausnetz zurückzuspeisen. Ihr E-Auto wird damit zum mobilen Hausspeicher mit 40 bis 100 kWh Kapazität, deutlich mehr als die meisten stationären Heimspeicher bieten.

Tagsüber laden Sie Ihr Fahrzeug mit Solarstrom, abends speist das Auto den gespeicherten Strom zurück in den Haushalt. So decken Sie auch die Abend- und Nachtstunden mit eigenem Solarstrom ab, ohne einen separaten Batteriespeicher kaufen zu müssen. Die Technologie heißt Vehicle-to-Home (V2H) und wird von immer mehr Fahrzeugen und Wallboxen unterstützt.

Eine ausführliche Übersicht über kompatible Fahrzeuge, bidirektionale Wallboxen, Kosten und den regulatorischen Stand finden Sie in unserem Artikel: Bidirektionales Laden: E-Auto als Hausspeicher für Ihre Solaranlage.

Förderungen für Wallbox und Solaranlage

Die Anschaffung einer Wallbox in Kombination mit einer PV-Anlage wird in Deutschland auf mehreren Ebenen gefördert. Die wichtigsten Programme im Überblick:

  • 0 % Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen: Seit 2023 entfällt die Umsatzsteuer auf die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden. Das gilt auch für den Batteriespeicher. Bei einer 10-kWp-Anlage sparen Sie dadurch mehrere Tausend Euro.
  • KfW-Förderung für Wallboxen: Die KfW hat in der Vergangenheit Wallboxen mit bis zu 900 Euro bezuschusst. Aktuell sollten Sie prüfen, ob neue Fördertöpfe aufgelegt wurden, da sich die Programme regelmäßig ändern. Förderfähig sind in der Regel nur Wallboxen mit maximal 11 kW Ladeleistung und Smart-Charging-Funktion.
  • SolarPLUS Berlin: Das Berliner Förderprogramm SolarPLUS unterstützt unter anderem die Anschaffung von Batteriespeichern und die Beratung rund um Solaranlagen. Ob auch Wallboxen direkt gefördert werden, hängt von der aktuellen Programmausgestaltung ab.
  • THG-Quote: Als E-Auto-Besitzer können Sie die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) Ihres Fahrzeugs verkaufen und erhalten dafür eine jährliche Prämie von derzeit 50 bis 100 Euro.

Eine umfassende Übersicht aller Finanzierungsmöglichkeiten und Förderprogramme finden Sie auf unserer Seite Solaranlage finanzieren, mieten und Förderung.

Anmeldepflicht: Was Sie beim Netzbetreiber beachten müssen

In Deutschland unterliegen Wallboxen einer Melde- oder Genehmigungspflicht beim zuständigen Netzbetreiber. Die Regeln sind klar:

  • Bis 11 kW Ladeleistung: Die Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Es handelt sich um eine reine Meldepflicht, eine Genehmigung ist nicht erforderlich. Der Netzbetreiber darf die Anmeldung nicht ablehnen.
  • Über 11 kW Ladeleistung: Wallboxen mit mehr als 11 kW, zum Beispiel 22-kW-Modelle, sind genehmigungspflichtig. Der Netzbetreiber prüft, ob der Hausanschluss und das lokale Netz die zusätzliche Last vertragen. In der Regel erhalten Sie die Genehmigung innerhalb weniger Wochen, in Einzelfällen kann eine Verstärkung des Hausanschlusses nötig sein.

In Berlin ist Stromnetz Berlin der zuständige Netzbetreiber, in Brandenburg ist es in den meisten Fällen E.DIS (eine Tochter von E.ON). Die Anmeldung erfolgt in der Regel online über das Installateurportal des Netzbetreibers.

Gut zu wissen: Bei GFK Solar übernehmen wir die komplette Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber für Sie. Das gehört bei uns zum Installationsservice dazu, sodass Sie sich um den Papierkram nicht kümmern müssen.

GFK Solar als Ihr Wallbox-Partner in Berlin und Brandenburg

Als Fachbetrieb für Photovoltaik und Elektromobilität installieren wir bei GFK Solar Installation GmbH in Hoppegarten nicht nur PV-Anlagen und Batteriespeicher, sondern auch Wallboxen. Unser bevorzugter Partner für die Ladeinfrastruktur ist Easee. Die norwegischen Wallboxen überzeugen durch ihr kompaktes Design, die einfache Integration in bestehende PV-Systeme und eine zuverlässige App-Steuerung.

Was wir für Sie übernehmen

  • Beratung und Planung: Wir prüfen Ihren Hausanschluss, die Kabelwege und die optimale Position der Wallbox. Wenn Sie bereits eine PV-Anlage von uns haben, stimmen wir die Wallbox-Installation direkt auf Ihr System ab.
  • Installation und Inbetriebnahme: Unsere zertifizierten Elektriker montieren die Wallbox fachgerecht, verlegen die Zuleitung und konfigurieren das Überschussladen mit Ihrem Wechselrichter.
  • Anmeldung beim Netzbetreiber: Wir erledigen die Meldung bei Stromnetz Berlin oder E.DIS vollständig für Sie.
  • Alles aus einer Hand: PV-Anlage, Batteriespeicher, Wallbox und Energiemanagement kommen bei uns aus einem Guss. Das spart Abstimmungsaufwand, reduziert Fehlerquellen und gibt Ihnen einen einzigen Ansprechpartner für Ihr gesamtes Energiesystem.

Schauen Sie sich gerne unsere bisherigen Projekte auf der Referenzseite an, um einen Eindruck von unserer Arbeit zu bekommen.

Fazit: Wallbox und Solaranlage gehören zusammen

Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Wallbox ist eine der wirtschaftlich sinnvollsten Investitionen für Eigenheimbesitzer mit Elektroauto. Sie senken Ihre Ladekosten von über 35 Cent auf unter 8 Cent pro Kilowattstunde, steigern den Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage und machen sich unabhängiger von steigenden Strompreisen. Mit intelligentem Überschussladen tanken Sie den Großteil Ihres Fahrstroms quasi kostenlos aus der eigenen Solaranlage.

Die Investition in eine Wallbox amortisiert sich bei einer Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr und einem Strompreisunterschied von rund 27 Cent/kWh (Netzstrom vs. Solarstrom) bereits nach etwa einem bis zwei Jahren. Und mit bidirektionalem Laden wird das E-Auto in Zukunft sogar den stationären Batteriespeicher teilweise ersetzen können.

Sie möchten wissen, wie eine Wallbox an Ihrem Haus aussehen könnte? Konfigurieren Sie Ihre Solaranlage mit Wallbox-Option oder rufen Sie uns direkt an unter +49 30 28 666 540. Wir beraten Sie gerne persönlich und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot für Berlin und Brandenburg.

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