„Soll die Waschmaschine jetzt laufen oder lieber um 14 Uhr?“ Wer eine Photovoltaikanlage hat, stellt sich diese Frage jeden Tag — und beantwortet sie meist aus dem Bauch. Dabei ist die Antwort berechenbar: Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert die Sonneneinstrahlung für jeden Ort stundengenau. Unser Sonnen-Tagesplaner macht daraus einen konkreten Fahrplan für Ihren Haushalt.
Sonnen-Tagesplaner
Echte DWD-Prognose für Ihren Ort — schnelle Schätzung, keine Ertragsgarantie.
Gespeichert wird nur lokal in Ihrem Browser — kein Konto, keine Übertragung an uns.
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Prognosedaten: Deutscher Wetterdienst (MOSMIX), bereitgestellt über Bright Sky · Umrechnung auf Dachneigung/Ausrichtung als Näherung (Systemfaktor 0,85, ohne Verschattung) · Strompreis-Annahme 35 ct/kWh · keine Ertragsgarantie.
So funktioniert der Planer
- Ort wählen: zwölf Orte in Berlin & Brandenburg, von Falkensee bis Cottbus.
- Anlage eintragen: Leistung, Dachneigung und Ausrichtung je Dachfläche — über das Plus fügen Sie weitere Flächen hinzu (z. B. Ost + West). Wer noch keine Anlage hat, nutzt den Beispielmodus.
- Einmal eintragen reicht: Mit einem Klick auf „Einstellungen speichern“ bleiben Ort, Dachflächen und Geräte lokal in Ihrem Browser gespeichert — beim nächsten Besuch ist alles wieder da, ohne Konto und ohne Datenübertragung.
- Geräte auswählen: E-Auto, Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Heizstab — jeweils mit Deadline („fertig bis“).
- Ergebnis: Der Planer legt die Geräte automatisch in die sonnigsten Stunden vor Ihrer Deadline — große Verbraucher zuerst — und rechnet Sonnenanteil und Ersparnis aus.
Warum sich die tägliche Verschiebung wirklich lohnt
Der Hebel ist größer, als viele denken: Jede Kilowattstunde, die Sie aus der eigenen Anlage statt aus dem Netz beziehen, spart die Differenz zwischen Strompreis (≈ 35 ct) und Einspeisevergütung (7,70 ct) — rund 27 Cent netto. Eine einzige E-Auto-Ladung mit 22 kWh, vollständig in die Sonnenstunden gelegt, spart damit etwa 6 € gegenüber einer Nachtladung aus dem Netz. Übers Jahr summiert sich diszipliniertes Sonnen-Timing beim typischen Einfamilienhaus mit E-Auto auf mehrere hundert Euro — ganz ohne neue Hardware.
Noch bequemer wird es mit einem Batteriespeicher, der den Mittagsüberschuss automatisch in den Abend verschiebt — wie das bei einer bestehenden Anlage nachgerüstet wird, zeigt unser Ratgeber Solar-Speicher nachrüsten. Und wer einen Heizstab für Warmwasser nutzt, findet im Artikel Heizstab mit PV-Überschuss die passende Auslegung.
Die Datenbasis: Deutscher Wetterdienst statt Schätzung
Die Prognose stammt aus dem MOSMIX-Modell des Deutschen Wetterdienstes und wird über die freie Bright-Sky-Schnittstelle abgerufen — offene Behördendaten, stündlich aufgelöst, mehrmals täglich aktualisiert. Es ist dieselbe Datenbasis, die auch Smart-Home-Systeme wie Home Assistant für ihre Solarprognosen nutzen. Die Umrechnung auf Ihre Anlage erfolgt als Näherung mit Systemfaktor 0,85 — genau genug für die Tagesplanung, ehrlich genug, um keine Ertragsgarantie zu versprechen.
Häufige Fragen
Wann sollte ich meine Waschmaschine mit Solarstrom laufen lassen?
Grundsätzlich in den sonnenreichsten Stunden des Tages — meist zwischen 10 und 15 Uhr. Das exakte Fenster verschiebt sich aber täglich mit dem Wetter: An einem wolkigen Vormittag mit klarem Nachmittag ist 13 bis 15 Uhr besser als 10 bis 12 Uhr. Genau dafür ist der Sonnen-Tagesplaner da: Er legt die DWD-Wetterprognose für Ihren Ort über Ihren Tagesplan und nennt das konkrete beste Zeitfenster für heute und morgen.
Wann ist die beste Zeit, um das E-Auto mit PV-Strom zu laden?
Das E-Auto ist der größte Verbraucher im Haushalt — eine typische Ladung mit 11 kW über 2 Stunden zieht 22 kWh. Damit ein möglichst großer Teil davon aus der eigenen Anlage kommt, sollte die Ladung im Solarmaximum liegen, an klaren Tagen etwa 11 bis 15 Uhr. Bei kleineren Anlagen (unter 8 kWp) deckt die PV nur einen Teil der 11 kW; dann lohnt es sich, einphasig oder mit reduzierter Leistung länger zu laden. Mit angemeldeter steuerbarer Wallbox gibt es zusätzlich reduzierte Netzentgelte nach § 14a EnWG.
Woher kommen die Prognosedaten des Sonnen-Tagesplaners?
Die Solarprognose stammt vom Deutschen Wetterdienst (DWD, MOSMIX-Modell) und wird über die freie Bright-Sky-Schnittstelle abgerufen — dieselbe Datenbasis, die auch viele Smart-Home-Systeme wie Home Assistant nutzen. Die Prognose wird stündlich aufgelöst für Ihren gewählten Ort in Berlin oder Brandenburg berechnet und mehrmals täglich aktualisiert.
Wie genau ist die berechnete Ersparnis?
Es ist eine ehrliche Näherung, keine Abrechnung: Wir rechnen mit einem Systemfaktor von 0,85 (Ausrichtung, Wechselrichter- und Temperaturverluste), einem Strompreis von 35 ct/kWh und ziehen die entgangene Einspeisevergütung von 7,70 ct/kWh ab — denn jede selbst verbrauchte Kilowattstunde hätte sonst die Vergütung gebracht. Der echte Wert hängt von Dachausrichtung, Verschattung und Ihrem Tarif ab. Für die Frage 'Wann lasse ich was laufen?' ist die Genauigkeit aber mehr als ausreichend.
Ich habe ein Ost/West-Dach — berücksichtigt der Planer das?
Ja. Sie können mehrere Dachflächen mit jeweils eigener Leistung, Dachneigung und Ausrichtung anlegen — der Planer berechnet für jede Stunde den Sonnenstand an Ihrem Ort und rechnet die DWD-Prognose auf jede Fläche einzeln um. Ein Ostdach liefert dann seine typische Morgenspitze, ein Westdach den Nachmittagsertrag — und das beste Zeitfenster für Waschmaschine oder E-Auto verschiebt sich entsprechend. Über „Einstellungen speichern“ bleiben Ihre Flächen lokal im Browser gespeichert, sodass beim nächsten Besuch alles voreingestellt ist.
Ich habe noch keine PV-Anlage — was bringt mir der Planer?
Aktivieren Sie die Option 'Ich habe noch keine PV-Anlage': Der Planer zeigt dann am Beispiel einer 10-kWp-Anlage, wie viel Solarstrom heute an Ihrem Ort vom Dach käme und was Sie damit sparen würden. Das ist der realistischste Vorgeschmack auf den Alltag mit eigener Anlage — bei uns gibt es sie ab 800 €/kWp (ohne Speicher), bezahlt erst nach Inbetriebnahme.
Warum funktioniert der Planer nur für Berlin und Brandenburg?
Weil wir hier zuhause sind: GFK Solar baut Solaranlagen ausschließlich in Berlin und Brandenburg, mit Sitz in Hoppegarten. Die zwölf wählbaren Orte decken unser Einzugsgebiet ab — von Falkensee bis Frankfurt (Oder), von Oranienburg bis Cottbus. Für die Prognose innerhalb dieser Region reicht der jeweils nächstgelegene Ort völlig aus, die Wetterunterschiede auf wenigen Kilometern sind minimal.
Aus dem Planer eine Anlage machen?
Wenn Ihnen der Beispielmodus gezeigt hat, was eine eigene Anlage täglich leisten würde: Als Elektro-Meisterbetrieb mit Sitz in Hoppegarten bauen wir Solaranlagen in ganz Berlin & Brandenburg — ab 800 €/kWp (ohne Speicher), ohne Anzahlung, bezahlt erst nach Inbetriebnahme. Starten Sie mit dem Konfigurator oder werfen Sie einen Blick auf die aktuellen Kosten.